Die unglaubliche Welt des Weight-Pull 

Oder wie sagt man so schön, es gibt Sachen, die gibt es gar nicht – zumindest im Hundesport. Ich möchte in diesem Artikel von jüngsten Erfahrungen und Erlebnissen berichten.

 

 

Zuerst einmal ein paar Worte zu der Weight-Pull „Szene“: Interessanterweise ist diese Szene in erster Linie international und dient somit auch der Völkerverständigung.  Durchmischt im ganzen breiten Spektrum der Gesellschaft. Vom Anwalt über den Zeitungsverkäufer bzw. Kiosk Besitzer; vom Feuerwehrmann bis hin zum Angestellten ist hier alles vertreten. Nur eines wird schnell klar, asoziale Verhältnisse gibt es hier nicht! Denn einerseits ist es eine eingeschworene Gemeinschaft, die sich immer wieder auf Wettkämpfen trifft und durch diese Treffen in einem teilweise festen freundschaftlichen Verhältnis zueinander steht, andererseits ist diese Gemeinschaft offen und freundlich neuen Leuten gegenüber, zumindest wenn man diesen Sport betreibt. Fremden, nicht Weight-Pull-Sportlern, erscheinen diese Leute eher zurückhaltend bis abweisend, zumindest aber gleichgültig.

 

 

Sie Fragen sich: Warum diese Zurückhaltung, wenn sie doch nichts zu verbergen haben? Diese Frage ist einfach und schnell zu beantworten. Missverstanden und angegriffen zu werden von selbst ernannten „Tierschützern“, Möchtegern-„Hundeverstehern“ und anderem gesellschaftlichem Auswurf, die weder den Sinn des Sportes noch den Hund an sich verstanden haben, tragen dazu bei, dass man lieber unter sich bleibt, als offen auf andere zu zugehen.

Dennoch gibt es eine Vielzahl von Erzählungen und Geschichten, die ich zum Teil auch selbst erleben durfte,  die von der Freude handeln, wenn ein Hundehalter mit Erklärungen und sachlichen Argumenten, einer kritischen Person erklären konnte, was er da treibt. Natürlich hängt der Verlauf dieser Geschichten immer mit der jeweiligen Persönlichkeit des Gegenübers zusammen. Kann er der Argumentation überhaupt folgen, ja ist er überhaupt offen für Argumente oder ist es von vornherein sinnlos dieses Gespräch zu führen, weil weder Intellekt noch Offenheit für Unbekanntes und Neues vorhanden sind. Das muss man jedes Mal aufs Neue herausfinden und das ist natürlich sehr mühselig.

 

Bleiben wir aber noch kurz bei den Menschen: Erstaunlicherweise konnte ich feststellen, dass es in dieser Szene kaum Missgunst oder gar Neid gibt. Nein! Ganz im Gegenteil: Es gibt Lob und Anerkennung, wenn du mit deinem Hund gut gearbeitet hast und eine gute Performance bei einem Wettkampf abgeliefert wurde. Es gibt Tipps, es wird auf Fehler hingewiesen und ein freundlicher bzw. freundschaftlicher Umgangston gepflegt. Das ist bei anderen Veranstaltungen bzw. Wettkämpfen nicht so. Egal wo man sich so umsieht, ob auf Hundeausstellungen oder im Hundesport allgemein, die Welt dort ist hart und unfair. Es wird gelästert, schlechtgemacht und gespottet. Jeder hallt sich hier für den Besten. Das ist vergleichbar mit der Hundetrainer- und Hundeschulszene. Auch hier wird falsch geredet und über den jeweils Anderen hergezogen.

Betrachtet man die Hunde und Ihre Besitzer in diesem Sport einmal genauer, dann wird man sehr schnell feststellen und erkennen, dass es hier zwischen Mensch und Tier eine tiefe Verbindung und Zuneigung gibt, die ich als Hundesportler bisher in keiner anderen Sportart gesehen habe. Wie bereits in anderem Artikel erwähnt, geht es bei diesem Sport um die Bindung zwischen Mensch und Tier. Beide bilden ein Team. Ohne diese Teambindung, welche auf Vertrauen beruht, gibt es keine Leistung. Wenn diese intensive Bindung vorhanden ist spielen auch Freude, Stolz und Anerkennung für die geleistete Arbeit des Hundes eine besondere Rolle. Gehen wir davon aus, dass der Hund ein sensibles und Stimmungsempfindendes Tier ist, so nimmt der Hund eben genau diese Freude und diesen Stolz am Ende der Arbeit wahr und ich persönlich würde noch weiter gehen und behaupten, der Hund genießt es!

 

D.Wegner

english version

The incredible world of Weight Pull

Or, as they say , there are things that are out there do not - at least in the dog sport . I would like to report in this article from recent experiences and adventures .
 

First, a few words about the Weight- Pull " scene " : Interestingly, this scene is international in the first place and thus also serves international understanding. By mixing in the whole wide spectrum of society . From the lawyer about the newspaper vendors or kiosk owner ; the fireman up to the staff , everything is represented here . Only one thing becomes clear , anti-social conditions do not exist here ! On the one hand it is a tight-knit community , which always meets at competitions and is by this meeting in a partially solid friendly relationship with each other , on the other hand , this community new people is open and friendly towards , at least if one operates this sport. Strangers, not weight -pull athletes , these people appear reluctant to repellent, but at least indifferent.

You may ask : Why this reluctance , when they have nothing to hide ? This question is simple and quick to answer. To be misunderstood and attacked by self-proclaimed " animal rights " would-be " Dog Ever uprights " and other social ejection , who neither understood the meaning of the sport nor the dog itself , contribute to the fact that you would rather keep to themselves , to be open to others to go .

Nevertheless, there are a variety of narratives and stories that I was able to experience even in part , the act of joy when a dog owner could explain with explanations and factual arguments , a critical person , what he's doing there. Of course, the course of these stories is connected always with the respective personality of the opponent. Can he follow the argumentation in general , yes he is ever open to arguments or is it pointless to lead from the outset of this discussion , because neither intellect nor openness are available for unknown and new . This has to be time and time again to find out which of course is very cumbersome.

But let's stay briefly in humans : Amazingly, I was able to find that there are hardly any resentment or even jealousy in this scene. No! Quite the contrary: There is praise and appreciation when you've worked well with your dog and a good performance was delivered in a competition . There are tips that are pointed out errors and maintained a friendly and amicable tone . This is not so at other events or competitions. No matter where you look around as if generally to dog shows or dog sport in the world is there hard and unfair. It is blasphemed , maligned and ridiculed . Each resonates here for the best. This is similar to the dog trainers and dog school scene. Here is incorrectly spoken and moved here over the respective other.


Looking at the dogs and their owners in this sport even more closely, you will notice and realize that there is between humans and animals a deep connection and affection is here that I 've seen so far as a dog trainer in no other sport very quickly. As mentioned in other articles, is what this sport around the bond between humans and animals. Both form a team . Without this team bonding , which is based on trust, there is no performance . If this intense bond is present also play joy, pride and appreciation for their hard work the dog a special role. If we assume that the dog is a sensitive and Stimmungsempfindendes animal , so does the dog precisely this joy and pride at the end of this work is true and I personally would go further and say that the dog enjoys it!

APA Europe