Projekt "Forschungsarbeit Weight-Pull" Teil 1

Es ist soweit, der Startschuss ist gefallen und der erste Termin mit Prof. Dr. Hackbarth, dem Leiter des Tierschutzzentrums der Tierärztlichen Hochschule Hannover, hat am 13.03.2014 stattgefunden. Bereits im Vorfeld zu diesem Termin waren wir sehr überrascht und gleichermaßen erfreut über das offenkundige Interesse an einer Studie zum Thema Weight Pulling. Wenn wir alle anfänglichen Hürden überwinden können, wird dieses die weltweit erste wissenschaftliche Untersuchung zum Weight-Pull Sport sein, die sich mit der Frage auseinanderesetzten wird, ob die auftretenden sportlichen Belastungen aus medizinischer Sicht Tierschutzrelevant sind oder nicht.

 

Ziel des ersten Treffens war die Sondierung der Themen, die diese Studie genauer beleuchten sollen, sowie die Art und Weise der Zusammenarbeit und die Ermittlung der zu erwartenden Kosten. Teinehmer des Treffens waren neben Prof. Dr. Hackbarth und Dr. Klaus Kuntz als Rechtsberater, Dirk Wegner von Weight-Pull-Deutschland.de. Wenn man das Gespräch zusammenfassend beschreiben soll, dann kann man nur sagen: positiv!

Prof. Hackbarth, ein symphatischer Mann, der seine Meinung vertritt und ganz neben bei von Rasselisten nichts hält. Eines stellt er von  Anfang an klar: Auf das Ergebnis haben wir keinen Einfluss!

Die Tierärztliche Hochschule ist ein unabhängiges Institut und es wird dementsprechend eine unabhängige Untersuchung durchgeführt werden. Im Großen und Ganzen ist aber eines klar geworden, der Professor findet dieses Thema interessant und wir würden das Projekt zum Herbst 2014 hin starten können. Aber dazu später mehr. Bevor man nun auf die Bedingungen eingeht, kommen wir ersteinmal auf den Grund dieser Idee zurück.

So  kritisch und leider auch unsachlich wie der Hundesport im allgemeinen und speziell das Weight-Pulling in der Öffentlichkeit wahrgenommen und diskutiert wird, haben wir vor einiger Zeit angefangen, die Thematik des Tierschutzes im Zusammenhang mit dem deutschen Tierschutzgesetz zu durchleuchten. Ihr findet die Ausarbeitung hierzu unter Recht / Gesetz.

 

Unserer Meinung nach haben wir keinerlei Ansatz von tierschutzrelevanten Themen gefunden, die gegen die derzeit gültigen Gesetze verstoßen. Da wir nun aber schon einmal dabei waren und angefangen hatten, reichte uns diese Feststellung nun nicht mehr aus und so entstand ein Maßnahmenplan und auch diese Hompage wurde auf diesem Weg geboren. Das war dann der erste Punkt auf der Liste: Information, Öffentlichkeitsarbeit und Berichterstattung, so dass jeder sich Informieren kann, was dieser Sport eigentlich ist und was ihn ausmacht.

Aber auch das war noch nicht alles, denn wir wollten nicht nur Recht im gesetzlichen Sinn haben. Wir wollen es auch medizinisch nachweisen und genau dieses soll nun in der Zusammenarbeit mit einem entsprechenden unabhängigen Institut geschehen. Nach einigen Telefonaten mit Ärzten im Speziellen mit Dr. vet. Silke Habrock , die eine Arbeit über Zughunde bereits im Jahr 2007 veröffentlichte, sind wir nun zu Prof. Hackbarth gekommen, der auch damals diese Dissertation betreute.

 

Das war der Plan und diesen können wir umsetzten WENN das Wörtchen wenn nicht währe... denn nun kommt der Haken bzw. die Bedingungen zu diesen Untersuchungen. Es muss sichergestellt werden, dass min. > 30 Hunde an dem Versuch teilnehmen werden. Dabei sei der Hinweis gestattet, dieses Projekt hat eine Laufzeit von min. 2 bis max. 3 Jahren und die Probanden müssen regelmäßig zu den angesetzten Wettkämpfen/Untersuchungen erscheinen. Das bedeutet, dass vermutlich nur 2 - 5 Wettkämpfe/ Untersuchungen Pro Jahr gemacht werden müssen, kurz gesagt: Je mehr Hunde zur Untersuchung erscheinen, desto weniger Untersuchungs-Termine werden wir benötigen.

Außerdem benötigen wir, und DAS scheint im Moment noch  das schwierigere Thema, Finanzmittel.,um die Finanzierung der Untersuchungen sicherstellen. Die voraussichtlichen Kosten belaufen sich, bei vorsichtiger Schätzung, auf ca. 5.000,- Euro und könnten je nach Aufwand auf bis zu 10.000,- Euro ansteigen.

Nach reichlicher Überlegung und Diskusion auf der Rückfahrt von diesem wichtigen Termin, sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass wir versuchen wollen, die Finanzierung auf die Beine zu stellen. Und ja wir wissen: DAS WIRD NICHT LEICHT!!!!

Wir selbst werden sicherlich einiges an privaten Mitteln investieren aber ohne die großen und kleinen Sponsoren, Unterstützer und Spender wird es nicht funktionieren.

Im Moment sind wir dabei einen Finanzierungsplan zu erstellen und zu klären welche rechtlichen Voraussetzungen wir noch schaffen müssen, vorrausichtlich zum Ende der Kalenderwoche 16 werden wir einen Plan haben. Dann geht es auch schon los: Anschreiben an mögliche Sponsoren verfassen und versenden, Spendenkonto einrichten und mögliche Helfer im In- und Ausland kontaktieren. Das alles wird im Hintergrund geschehen und sobald wir irgend welche Fortschritte machen oder es Neuigkeiten zu berichten gibt, werden wir das an dieser Stelle auch tun.

 

 

Dirk Wegner 

 

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Project "research study Weight- Pull" Part 1


This is it, the race is on and the first appointment with Dr. Hackbarth, director of the Animal Protection Center of the University of Veterinary Medicine Hannover, took place on 3/13/2014 . Even prior to this date, we were very surprised and equally pleased with the evident interest in a study on Weight Pull. If we can overcome all the initial hurdles , this will be the world's first scientific study to Weight Pull Sport , which will altercate with the question of whether the occurring sporting loads from a medical perspective, animal welfare is relevant or not.
 
The aim of the first meeting was the sounding of the topics to illuminate this study in more detail, as well as the way of cooperation and the determination of the expected costs. Participant of the meeting were next to Prof. Dr. Hackbarth and Dr. Klaus Kuntz as legal counsel, Dirk Wegner of Weight -pull Deutschland.de. If one is to describe the conversation in summary, then one can only say positive!

Prof. Hackbarth, a likeable man who represents his opinion and quite beside thinks nothing of race in lists. One thing he makes clear from the beginning: In the result we have no control!
The School of Veterinary Medicine is an independent institute and it is accordingly an independent investigation be carried out. On the whole, however, one thing has become clear, the professor finds this topic interesting and we would be able to start the project in 2014 through the fall. But more on that later. Example, prior to responding to the conditions that we come first once back to the bottom of this idea.
So critical and unfortunately irrelevant as the dog sport in general and specifically the Weight-Pulling is perceived and discussed in public, we started some time ago, to illuminate the issue of animal welfare in the context of the German animal protection law. You can find the elaboration of this under Law / Act.

In our opinion, we have found no approach of animal welfare issues that violated the laws currently in force. But since we were here before, and now had begun , this finding now no longer sufficed us and so an action plan and also this homepage was born this way. That was the first item on the list: Information, public relations and reporting, so that each can inform what this sport is really about and what makes it.

But that was not all, because we wanted to have not only the right legal sense. We want to prove it medically and exactly this is now done in cooperation with a corresponding independent institute. After a few phone calls with doctors in particular with Dr. vet . Silke Habrock who published a paper on draft dogs in 2007, we have now come to Prof. Hackbarth, who even then looked after this dissertation.

 

That was the plan and that we can transpose IF the word if it were not because now the hook and the conditions come to these investigations. It must be ensured that min. > 30 dogs will participate in the experiment. Here, the notice may be permitted; this project has duration of at least 2 to max. 3 years and the subjects have to appear regularly on the scheduled competitions / examinations. This means that probably only 2-5 competitions / examinations per year must be made ​​, in short: the more dogs appear for examination, the less examination dates we will need.
We also need, and THAT seems at the moment the more difficult topic, funding. , To ensure financing of studies. The estimated cost is, at a conservative estimate, to about 5.000, - Euros, and could vary according to expense up to 10.000, - Euro to rise.
After careful consideration and talks on the way back from this important date, we have come to the conclusion that we want to try to put the financing on its feet. And yes, we know: THIS IS NOT EASY!
We ourselves are certainly a lot of private funds to invest but without the large and small sponsors, supporters and donors, it will not work.

At the moment we are about to create a financial plan and to clarify the legal requirements we need to create yet, expected by the end of week 16 we will have a plan. Then we're off: letter to potential sponsors compose and send, set up donation account and contact potential helper at home and abroad. All this will happen in the background and as soon as we make any progress or there is news to report, we will do that at this point.